Es ist keine Entwicklung möglich,
wenn man nicht von der Norm abweicht.
Frank Zappa
für psychologische Beratung sowie Wellness-Massagen und Geistiges/Spirituelles Heilen (AGB)
§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Verträge
1. Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der Psychologischen Beraterin und dem Klienten als Beratungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Anderes schriftlich vereinbart wurde.
2. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Klient das generelle Beratungsangebot der Psychologischen Beraterin annimmt und sich an sie zum Zwecke der Beratung und Unterstützung wendet.
3. Die Psychologische Beraterin ist berechtigt, eine Beratung/Behandlung ohne Angaben von Gründen abzulehnen. Sowohl die Psychologische Beraterin als auch der Klient können einen bestehenden Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen erhalten.
§ 2 Inhalt des Behandlungsvertrages/Beratungsvertrages
1. Die Psychologische Beraterin erbringt ihre Dienste gegenüber dem Klienten in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zur Beratung, Behandlung und Unterstützung des Klienten anwendet.
2. Die Psychologische Beraterin ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Klienten entsprechen, sofern dieser hierüber keine Entscheidung trifft. Es werden von der Psychologischen Beraterin Methoden angewendet, die in der Regel nicht uneingeschränkt anerkannt und auch nicht wissenschaftlich bewiesen sind. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann nicht garantiert werden.
3. Die Psychologische Beraterin erbringt ihre Leistungen in unterschiedlichen Bereichen.
Eine psychologische Beratung ist sowohl vor Ort, per Email als auch per Telefon möglich.
Weitere Leistungen liegen im Bereich Wellness-Massagen und Geistigem/Spirituellem Heilen (Energiebehandlungen), die die psychologische Beratung begleitend unterstützen können. Diese Angebote sind immer zusätzlich aber auch einzeln, ohne psychologische Beratung buchbar.
4. Die Leistungserbringerin ist keine Heilpraktikerin und keine Ärztin. Aus diesem Grund werden keine Diagnosen gestellt, und auch keine Heilversprechen abgegeben.
Die angebotenen Leistungen ersetzen keinen Besuch beim Psychologen, Arzt, Heilpraktiker o.ä. Bitte setzen Sie daher keinesfalls verordnete Medikamente ab und beenden Sie keine verordneten Therapien.
Auch durch die Angebote der Wellness-Massagen und Energiebehandlungen (Geistiges/ Spirituelles Heilen) werden ausschließlich die Selbstheilungskräfte aktiviert, und das Wort Heilung bezieht sich darauf! (Verweis auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 02.03.2004 AZ 1 BvR 784/03, in der dies zum Geistigen Heilen konkret ausgeführt ist.)
5. Jeder Klient übernimmt für sich die volle Selbstverantwortung. Eine Haftung für alles, was während und/oder nach einer Beratung/Begleitung/ Behandlung/Meditation/Kurses oder durch das Annehmen einer Empfehlung geschieht, wird ausdrücklich ausgeschlossen!
§ 3 Mitwirkung des Klienten
Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Klient nicht verpflichtet. Eine erfolgreiche Beratung ist jedoch in den meisten Fällen nur bei aktiver Mitwirkung des Klienten möglich. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für eine
Beratung sowie angeratene und/oder notwendige ärztliche Untersuchungen.
§ 4 Honorierung und Stornobedingungen der angebotenen Leistungen
1. Für alle angebotenen Leistungen gibt es einen Honoraranspruch. Dieser richtet, sich sofern nichts Anderes vereinbart wurde, nach der Preisliste der Leistungserbringerin.
2. Die Honorare sind nach jeder Beratung/Behandlung vom Klienten bar zu bezahlen oder im Voraus per Überweisung, z.B. bei Telefonberatung/Fernbehandlung oder Gutscheine. Auf Wunsch erhält der Klient eine Quittung.
3. Der Klient ist darüber informiert, dass die Psychologische Beraterin keine Zulassung zu Krankenkassen, Beihilfestellen oder sonstigen Kostenträgern hat. Die Honorare sind von den Klienten selbst zu bezahlen.
4. Bei nicht in Anspruch genommenen, fest vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der Klient unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallbetrages in Höhe von 100 % der Termingebühr. Der Ausfallbetrag ist sofort ohne Frist zahlbar.
Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der Klient zwei Werktage vor dem vereinbarten Termin absagt oder ohne Verschulden, z.B. im Falle einer akuten Erkrankung oder eines Unfalls, an der Wahrnehmung des Termins verhindert ist.
In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart.
5. Termine, die von Seiten der Psychologischen Beraterin abgesagt werden müssen, werden dem Klienten nicht in Rechnung gestellt. Der Klient hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen die Psychologische Beraterin. Diese schuldet auch keine Angabe von Gründen. Es wird ein Ersatztermin angeboten. Evtl. geleistete Zahlungen werden zurück erstattet, wenn ein Ersatztermin nicht in Anspruch genommen wird.
6. Sollte sich bei dem Klient ein Umstand dahingehend auswirken, dass eine bereits gebuchte Beratung/Behandlung nicht mehr gewünscht wird, tritt Absatz 4 in Kraft.
Für nicht voll in Anspruch genommene Zeiteinheiten kann für die nicht in Anspruch genommene Leistung keine anteilige Rückzahlungsforderung geltend gemacht werden.
7. Ein Gutschein ist ab Ausstellungsdatum 36 Monate gültig. Nach dieser Gültigkeitsdauer verfällt der Leistungsanspruch. Des Weiteren gelten Absatz 4, 5 und 6. Eine Auszahlung oder Rückerstattung des Betrages ist zu keiner Zeit möglich. Der Gutschein ist übertragbar.
§ 5 Vertraulichkeit der Behandlung
1. Die Psychologische Beraterin behandelt die Klientendaten vertraulich und erteilt bezüglich der Beratung und deren Begleitumstände sowie den persönlichen Verhältnissen des Klienten Auskünfte an Dritte nur mit dessen ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung.
2. Absatz 1. ist nicht anzuwenden, wenn die Psychologische Beraterin aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht bei Gefahr in Verzug – oder wenn sie auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunfts- pflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige.
Absatz 1. ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Unterstützung oder einer Empfehlung persönliche Angriffe gegen sie oder ihre Berufsaus- übung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
3. Die Psychologische Beraterin führt Aufzeichnungen bzgl. der psychologischen Beratung (Handakte). Dem Klienten steht eine Einsicht in diese Handakte nicht zu. Er kann auch nicht die Herausgabe dieser Handakte verlangen. Absatz 2. bleibt unberührt. Sofern der Klient eine Beratungsakte verlangt, wird diese durch die Psychologische Beraterin honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus der Handakte erstellt.
§ 6 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen / des Behandlungs- vertrages/Beratungsvertrages ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Vertrages insgesamt nicht berührt. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.
Die Psychologische Beraterin behält sich das Recht vor, jederzeit die AGB zu ändern.
§ 7 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist Schmelz. Gerichtsstand ist das zuständige Amtsgericht. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Schmelz, 02.04.2014